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TPU-Folien werden aufgrund ihrer hervorragenden Eigenschaften – Abriebfestigkeit, Flexibilität, Korrosionsbeständigkeit und Alterungsbeständigkeit – häufig für Druckanwendungen eingesetzt. Viele Anwender stehen jedoch vor Herausforderungen beim Bedrucken von TPU-Oberflächen. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, ist es unerlässlich, diese vier Grundprinzipien zu befolgen:
- Wählen Sie die richtige Druckfarbe: Verwenden Sie Druckfarben auf Polyurethanbasis (PU- oder TPU-Farben), da diese chemisch mit TPU-Materialien kompatibel sind und so eine starke Haftung und Langlebigkeit gewährleisten.
- Führen Sie eine Coronabehandlung durch: Behandeln Sie die Oberfläche der TPU-Folie mit einer Corona-Entladung, um deren Oberflächenenergie auf über 38 Dyn zu erhöhen – idealerweise zwischen 40 und 42 –, um eine bessere Farbhaftung zu erzielen.
- Wenden Sie eine chemische Oberflächenbehandlung an: Wischen oder beschichten Sie die Oberfläche mit chemischen Lösungsmitteln, um die Bedruckbarkeit weiter zu verbessern. Die Rangfolge der Wirksamkeit gängiger Lösungsmittel ist: DMF > MEK > Toluol > Ethylacetat > Verdünner > Alkohol.
- Wählen Sie die richtige Oberflächentextur: Matte oder gefrostete TPU-Folien bieten im Vergleich zu glänzenden Oberflächen aufgrund ihrer größeren Oberfläche eine bessere Farbhaftung und eine höhere Farbechtheit.
Durch die Beherrschung dieser vier Prinzipien wird das Bedrucken von TPU-Folien unkompliziert und sorgenfrei.
Was sind die vier Grundprinzipien für das erfolgreiche Bedrucken von TPU-Folien?
